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P/Q-type Ca++ CP α1A Double Nickase Plasmid (h) | sc-404267-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
P/Q-type Ca++ CP α1A Double Nickase Plasmid (h2) | sc-404267-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
CACNA1A kodiert die porenbildende α1A-Untereinheit des P/Q-Typ spannungsabhängigen Calciumkanals (CaV2.1), der in Neuronen einen wesentlichen Anteil des aktivitätsabhängigen Ca2+-Einstroms vermittelt. Die Kanalöffnung koppelt die Membrandepolarisation an die Neurotransmitterfreisetzung und formt Feuermuster, indem sie präsynaptische Calcium-Mikrodomänen und die Exozytose synaptischer Vesikel reguliert. Die CaV2.1-Aktivität ist in calciumabhängige Signalwege eingebunden, einschließlich calmodulinabhängiger Modulation sowie nachgeschalteter Kinase-/Phosphatase-Netzwerke, die die synaptische Plastizität feinjustieren. Genetische Varianten oder Funktionsstörungen in CACNA1A sind mit neurologischen Krankheitsphänotypen verknüpft, die mit veränderter Erregbarkeit und synaptischer Transmission einhergehen, was seinen Einsatz in mechanistischen Studien zur Funktion neuronaler Schaltkreise unterstützt.
P/Q-type Ca++ CP α1A Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des CACNA1A-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von CACNA1A abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die CACNA1A-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit CACNA1A-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.