
Bestellinformation
| Produkt | Katalog # | EINHEIT | Preis | ANZAHL | Favoriten | |
osteopontin/OPN/SPP1 Double Nickase Plasmid (m) | sc-423134-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
osteopontin/OPN/SPP1 Double Nickase Plasmid (m2) | sc-423134-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
Das murine Gen **Spp1** kodiert **Osteopontin (OPN/SPP1)**, ein sezerniertes Phosphoglycoprotein, das außerdem als Bestandteil der extrazellulären Matrix die Zelladhäsion, Migration und das Überleben von Zellen reguliert. OPN bindet an Integrine und CD44 und koordiniert dadurch die Signalübertragung über Fokalkontakte sowie MAPK-/PI3K-assoziierte Signalwege; so beeinflusst es die Rekrutierung von Leukozyten, die Aktivierung von Makrophagen und die Gewebeumgestaltung. In murinen Systemen wird **Spp1** breit als Marker und mechanistischer Knotenpunkt in Entzündung, Fibrose, der Osteoklastenbiologie und der Umgestaltung der metastatischen Nische genutzt. Eine dysregulierte OPN/SPP1-Expression wird häufig in Modellen chronisch-entzündlicher Erkrankungen, von Tumor–Stroma-Interaktionen und des Knochenumbaus untersucht.
osteopontin/OPN/SPP1 Das Double-Nickase-Plasmid (m) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des Spp1-Lokus in mouse-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von Spp1 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die Spp1-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit Spp1-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.