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OGG1/2 Double Nickase Plasmid (h) | sc-401130-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
OGG1/2 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-401130-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
OGG1 (8-Oxoguanin-DNA-Glykosylase) kodiert ein zentrales Enzym zur Läsionserkennung im Base-Excision-Repair-(BER)-Signalweg, das mutagenes 8-Oxoguanin entfernt, welches durch reaktive Sauerstoffspezies entsteht, und so die Genomintegrität wiederherstellt. Die OGG1/2-Isoformen tragen zur Reparatur oxidierter Basen in nukleärer und mitochondrialer DNA bei und koordinieren sich mit nachgeschalteten BER-Faktoren, um G:C-zu-T:A-Transversionen und Replikationsstress zu verhindern. Durch die Begrenzung der Anreicherung oxidativer DNA-Schäden beeinflusst OGG1 zelluläre Antworten auf Entzündung und metabolischen Stress, und eine veränderte OGG1-Aktivität oder -Expression wurde in mehreren Krankheitskontexten mit erhöhter Mutationslast und genomischer Instabilität in Verbindung gebracht. Diese Eigenschaften machen OGG1 zu einem nützlichen Ziel für die Untersuchung der Biologie des oxidativen Stresses, der Wechselwirkungen zwischen DNA-Reparaturwegen und mutationsgetriebener zellulärer Phänotypen.
OGG1/2 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des OGG1-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von OGG1 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die OGG1-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit OGG1-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.