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OCT1 Double Nickase Plasmid (h) | sc-402232-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
OCT1 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-402232-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
SLC22A1 kodiert den humanen organischen Kationentransporter 1 (OCT1), einen polyspezifischen Aufnahmetransporter, der überwiegend in der Plasmamembran lokalisiert ist und dort den natriumunabhängigen Import endogener Amine sowie verschiedener xenobiotischer Kationen vermittelt. Die OCT1-Aktivität beeinflusst die zelluläre Verteilung organischer Kationen und trägt zu hepatischen und epithelialen Transportprozessen bei, die die intrazelluläre Exposition, die Kopplung an Stoffwechselprozesse und die Entgiftung mitbestimmen. Veränderungen in der Expression oder Sequenz von SLC22A1 wurden mit einer veränderten Transporterfunktion und interindividuellen Unterschieden in der Arzneistoffhandhabung in Verbindung gebracht, was es für Pharmakogenomik, Toxikologie und Transporterbiologie relevant macht. In der Forschung wird OCT1 häufig im Zusammenhang mit der Regulation des Membrantransports, der Substratspezifität sowie Signalwegen untersucht, die zelluläre Aufnahme und Clearance steuern.
OCT1 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des SLC22A1-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von SLC22A1 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die SLC22A1-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit SLC22A1-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.