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NOL11 Double Nickase Plasmid (h) | sc-411835-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
NOL11 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-411835-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
NOL11 kodiert ein nukleoläres Protein, das die Ribosomenbiogenese unterstützt, indem es an der prä‑rRNA-Transkription und an frühen Verarbeitungsschritten beteiligt ist, die für die Reifung der kleinen Untereinheit erforderlich sind. Es wirkt innerhalb nukleolärer regulatorischer Netzwerke, die mit der Aktivität der RNA‑Polymerase I, der rRNA‑Modifikation und der Assemblierung prä‑ribosomaler Partikel verknüpft sind, und beeinflusst dadurch die globale Translationskapazität. Eine Störung von NOL11 dürfte nukleoläre Stressantworten auslösen, die sich mit Signalwegen der Zellzykluskontrolle und der Genomüberwachung wie der p53‑Signalgebung überschneiden. Da eine dysregulierte Ribosomenbiogenese ein häufiges Merkmal proliferativer Erkrankungen und von Ribosomopathien ist, wird NOL11 in Studien zur Wachstumskontrolle, Proteostase und zu stressadaptiven Transkriptionsprogrammen häufig untersucht.
NOL11 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des NOL11-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von NOL11 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die NOL11-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit NOL11-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.