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NMDAε4 Double Nickase Plasmid (h) | sc-401683-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
NMDAε4 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-401683-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
GRIN2D kodiert die humane NMDA-Rezeptoruntereinheit NMDAε4 (GluN2D), eine ligandenabhängige Ionenkanalkomponente, die sich mit GluN1 zu funktionellen N‑Methyl‑D‑Aspartat-Rezeptoren zusammenlagert. NMDAε4 trägt zur glutamatergen synaptischen Transmission bei, indem sie den Ca²⁺-Einstrom, die Gating-Kinetik des Rezeptors und nachgeschaltete aktivitätsabhängige Signalwege reguliert, die die neuronale Entwicklung und die Erregbarkeit neuronaler Schaltkreise prägen. Über die Kopplung an calciumabhängige Signalwege beeinflusst sie synaptische Plastizität, Transkriptionsprogramme und excitotoxische Stressantworten im zentralen Nervensystem. Variationen oder eine dysregulierte Expression von GRIN2D wurden in der Literatur mit neuroentwicklungsbezogenen und anfallsassoziierten Phänotypen in Verbindung gebracht, was seine Nutzung in mechanistischen Studien zur Glutamat-Signalübertragung und zur Funktion neuronaler Netzwerke unterstützt.
NMDAε4 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des GRIN2D-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von GRIN2D abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die GRIN2D-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit GRIN2D-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.