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NMDAε1 Double Nickase Plasmid (h) | sc-400963-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
NMDAε1 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-400963-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
GRIN2A kodiert die humane NMDA-Rezeptoruntereinheit NMDAε1 (GluN2A), eine Komponente eines durch Glutamat gesteuerten Ionenkanals, die sich mit GluN1 zu Rezeptoren zusammenlagert, welche während der exzitatorischen Neurotransmission den Ca²⁺-Einstrom vermitteln. NMDAε1-haltige Rezeptoren regulieren die synaptische Plastizität, einschließlich der Langzeitpotenzierung, und koppeln neuronale Aktivität an nachgeschaltete Signalwege wie CaMKII/CREB, MAPK/ERK sowie aktivitätsabhängige Genexpressionsprogramme. Über diese Prozesse beeinflusst GRIN2A die Entwicklung neuronaler Schaltkreise, Lernen und Gedächtnis sowie das exzitatorisch–inhibitorische Gleichgewicht. Genetische Varianten oder eine fehlregulierte Expression von GRIN2A wurden mit neuroentwicklungsbezogenen und epilepsieassoziierten Phänotypen in Verbindung gebracht, wodurch es ein zentrales Ziel für mechanistische Studien zur synaptischen Signalübertragung und Netzwerk-Exzitabilität darstellt.
NMDAε1 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des GRIN2A-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von GRIN2A abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die GRIN2A-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit GRIN2A-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.