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NKD2 Double Nickase Plasmid (h) | sc-407988-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
NKD2 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-407988-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
NKD2 (Naked cuticle homolog 2) kodiert ein zytoplasmatisches Protein, das als negativer Regulator der kanonischen Wnt/β‑Catenin-Signalübertragung wirkt, indem es mit Dishevelled interagiert und den Signalweg-Output moduliert. Über diese Funktion beeinflusst NKD2 β‑Catenin‑abhängige Transkriptionsprogramme, die Zellproliferation, Differenzierung und die Homöostase epithelialer Gewebe steuern. Zudem wurde NKD2 mit Transportprozessen und membranassoziierten Vorgängen in Verbindung gebracht, die die Dynamik der Rezeptorsignalgebung prägen. Eine veränderte NKD2-Expression oder ein Ungleichgewicht im Signalweg wird häufig im Kontext Wnt‑getriebener Phänotypen untersucht, die für Krebsbiologie, epitheliales Remodeling und entwicklungsbiologische Signalnetzwerke relevant sind.
NKD2 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des NKD2-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von NKD2 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die NKD2-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit NKD2-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.