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Nicotinic Acetylcholine Receptor epsilon/CHRNE Double Nickase Plasmid (h) | sc-404780-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
Nicotinic Acetylcholine Receptor epsilon/CHRNE Double Nickase Plasmid (h2) | sc-404780-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
CHRNE kodiert die Epsilon‑Untereinheit des muskulären nikotinischen Acetylcholinrezeptors (nAChR), eines ligandengesteuerten Kationenkanals, der für die schnelle synaptische Signalübertragung an der neuromuskulären Endplatte essenziell ist. Der Einbau der Epsilon‑Untereinheit in das adulte nAChR‑Pentamer ermöglicht die acetylcholinabhängige Kanalöffnung, den Natriumeinstrom und die Depolarisation der Endplatte, die die Erregungs‑Kontraktions‑Kopplung einleitet. Die CHRNE‑Funktion ist in die Agrin–LRP4–MuSK‑Signalgebung, die durch Acetylcholinesterase regulierte Entfernung des Neurotransmitters sowie die aktivitätsabhängige Rezeptorclusterung und den Turnover an der postsynaptischen Membran eingebunden. Pathogene CHRNE‑Varianten sind mit kongenitalen myasthenen Syndromen assoziiert, die durch eine gestörte neuromuskuläre Transmission und eine veränderte Rezeptorexpression oder Gating‑Kinetik gekennzeichnet sind.
Nicotinic Acetylcholine Receptor epsilon/CHRNE Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des CHRNE-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von CHRNE abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die CHRNE-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit CHRNE-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.