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NGAL Double Nickase Plasmid (h) | sc-401838-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
NGAL Double Nickase Plasmid (h2) | sc-401838-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
LCN2 kodiert das neutrophilen Gelatinase-assoziierte Lipocalin (NGAL), ein sezerniertes Lipocalin, das siderophor-gebundenes Eisen bindet und den Eisentransport sowie die antimikrobielle Abwehr und epitheliale Stressantworten moduliert. NGAL ist an der angeborenen ImmunSignalübertragung und am entzündlichen Remodelling beteiligt und greift in Signalwege ein, die Chemotaxis, Zytokin-Netzwerke und die Dynamik der extrazellulären Matrix steuern, unter anderem über Interaktionen mit Partnern wie MMP9. In menschlichen Geweben ist eine veränderte LCN2/NGAL-Expression häufig mit metabolischer Entzündung, Reaktionen auf Nieren- und Herz-Kreislauf-Schädigungen sowie der Kommunikation zwischen Tumor und Stroma assoziiert, was NGAL zu einem nützlichen Marker für stressadaptive Programme macht. Diese Eigenschaften unterstützen mechanistische Studien zu eisenabhängigem oxidativem Stress, zum Crosstalk zwischen Epithel und Immunsystem sowie zur Regulation durch das Mikromilieu.
NGAL Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des LCN2-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von LCN2 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die LCN2-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit LCN2-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.