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NDST1 Double Nickase Plasmid (h) | sc-404078-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
NDST1 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-404078-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
NDST1 (N-Deacetylase/N-Sulfotransferase 1) ist ein zentrales, im Golgi lokalisiertes Enzym, das während der Biosynthese von Heparansulfat die Schritte der N-Deacetylierung und N-Sulfatierung katalysiert und dadurch die Sulfatierungsmuster formt, die Glycosaminoglykan–Protein-Interaktionen bestimmen. Durch die Kontrolle der Domänenstruktur von Heparansulfat moduliert NDST1 die Organisation der extrazellulären Matrix und die Verfügbarkeit von Liganden für Signalwege wie FGF-, WNT-, BMP- und Hedgehog-Signaling und beeinflusst damit Zelladhäsion, Migration und die Ausbildung von Morphogengradienten. Eine veränderte NDST1-Aktivität und Heparansulfat-Sulfatierung wurden mit fehlregulierten Entwicklungsprogrammen und krankheitsassoziiertem Umbau der Zell–Matrix-Signalgebung in Verbindung gebracht. Daher wird NDST1 aufgrund seiner Rolle in der proteoglykanvermittelten Regulation von Wachstumsfaktorsignalen und der Gewebehomöostase intensiv untersucht.
NDST1 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des NDST1-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von NDST1 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die NDST1-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit NDST1-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.