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Na+ CP type IIIα CRISPR Activation Plasmid (m) | sc-422820-ACT | 20 µg | $397.00 | |||
Na+ CP type IIIα CRISPR Activation Plasmid (m2) | sc-422820-ACT-2 | 20 µg | $397.00 |
Scn3a kodiert die spannungsabhängige Natriumkanal‑Alpha‑Untereinheit Na+ CP Typ IIIα (Nav1.3), ein porenbildendes Membranprotein, das Aktionspotenziale initiiert und weiterleitet, indem es einen schnellen Natriumeinstrom vermittelt. In Mausneuronen trägt Nav1.3 zur intrinsischen Erregbarkeit und zum Spike‑Timing bei und ist in elektrische Signalprogramme eingebunden, die synaptische Transmission und die Aktivität neuronaler Netzwerke koordinieren. Durch SCN3A regulierte Natriumströme beeinflussen aktivitätsabhängige Prozesse wie Neuritenauswuchs und die Reifung neuronaler Schaltkreise; zudem wurden veränderte Kanalexpression oder verändertes Gating mit neuroentwicklungsbezogenen und anfallsassoziierten Phänotypen in Verbindung gebracht. Daher wird Scn3a häufig in Modellen für Erregbarkeitsstörungen, sensorische Verarbeitung und neuronale Differenzierung untersucht.
Na+ CP type IIIα Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (m) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen Scn3a-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.
Na+ CP type IIIα Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (m) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des Scn3a-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.
Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der Scn3a-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen Na+ CP type IIIα-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native Scn3a-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von Na+ CP type IIIα-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des Na+ CP type IIIα-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem Scn3a-Ausdruck.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.