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Myosin Ic Double Nickase Plasmid (h) | sc-403013-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
Myosin Ic Double Nickase Plasmid (h2) | sc-403013-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
Das humane Gen MYO1C codiert für Myosin Ic, einen aktinbasierten Motor, der das kortikale Zytoskelett mit Membranen verbindet und dadurch Membrantransport, Veränderungen der Zellform und Mechanotransduktion unterstützt. Myosin Ic trägt zu endozytotischem und exozytotischem Transport, zur Regulation der kortikalen Spannung und zu aktinabhängigem Remodeling an der Plasmamembran bei und integriert dabei Signale, die Adhäsion und Motilität beeinflussen. Aufgrund dieser Funktionen wird MYO1C häufig in Signalwegen untersucht, die Vesikeldynamik, zytoskelettale Organisation und Rezeptor-Trafficking steuern. Eine Fehlregulation dieser Prozesse wurde mit verändertem Zellmigrations- und Signalverhalten in Verbindung gebracht, was für die Krebsbiologie, die metabolische Regulation und die neurobiologische Forschung relevant ist.
Myosin Ic Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des MYO1C-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von MYO1C abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die MYO1C-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit MYO1C-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.