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Mx1 Double Nickase Plasmid (h) | sc-400977-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
Mx1 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-400977-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
MX1 kodiert die interferoninduzierte dynaminähnliche GTPase Mx1, einen zentralen Effektor der angeborenen antiviralen Immunität. Nach Signalübertragung durch Interferone vom Typ I und Typ III über den JAK-STAT-Signalweg wird Mx1 als Teil des Programms interferonstimulierter Gene hochreguliert und kann die Replikation verschiedenster RNA-Viren einschränken, indem es den Transport viraler Nukleokapside sowie Replikationskomplexe stört. Die Aktivität von Mx1 verknüpft die Erkennung von Pathogenen mit zellulärem Stress und entzündlichen Transkriptionsantworten; zudem wurde die Variation des Interferon-Signaltonus unter Beteiligung von MX1 im Zusammenhang mit der Anfälligkeit für Virusinfektionen und interferonassoziierter Immunpathologie untersucht. Als kanonischer Marker der Interferonantwort wird MX1 außerdem genutzt, um die Dynamik der Zytokinsignalgebung und die Regulation von ISG-Netzwerken in humanen Zellmodellen zu überwachen.
Mx1 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des MX1-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von MX1 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die MX1-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit MX1-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.