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Muskelin Double Nickase Plasmid (h) | sc-409182-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
Muskelin Double Nickase Plasmid (h2) | sc-409182-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
MKLN1 kodiert Muskelin, ein multidomäniges Scaffold-Protein, das Zelloberflächenrezeptoren mit dem intrazellulären Transport und der Organisation des Zytoskeletts verbindet. Muskelin wird mit endozytischen und vesikulären Transportprozessen in Verbindung gebracht und trägt zur räumlichen Steuerung von Proteinkomplexen bei, die Zelladhäsion, Morphologie und Signaldynamik beeinflussen. Über diese Funktionen kann MKLN1 Signalwege modulieren, die von Rezeptorumsatz sowie mikrotubuli- oder aktinassoziiertem Transport abhängen, und so kontextabhängige zelluläre Antworten formen. Eine dysregulierte, muskelin-assoziierte Trafficking- und Scaffold-Funktion wurde in der Literatur mit verändertem Zellverhalten verknüpft, das für die Krebsbiologie und neurobiologische Prozesse relevant ist, was die Untersuchung von MKLN1 als mechanistischen Knotenpunkt in krankheitsrelevanten Modellen unterstützt.
Muskelin Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des MKLN1-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von MKLN1 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die MKLN1-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit MKLN1-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.