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MULK Double Nickase Plasmid (m) | sc-427577-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
MULK Double Nickase Plasmid (m2) | sc-427577-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
Das murine **Agk**-Gen kodiert **MULK**, eine mitochondriale Acylglycerol-Kinase, die Monoacylglycerol und Diacylglycerol phosphoryliert und dadurch Lysophosphatidsäure und Phosphatidsäure erzeugt. So verbindet sie den Lipidstoffwechsel mit der Membranbiogenese. Die MULK-Aktivität unterstützt die mitochondriale Architektur, das Phospholipid-Remodeling und die bioenergetische Homöostase, mit nachgelagerten Effekten auf die Anfälligkeit für Apoptose und zelluläre Stressantworten. Eine Störung der AGK/MULK-Funktion wurde mit beeinträchtigter oxidativer Phosphorylierung und veränderter Lipidsignalgebung in Verbindung gebracht, wodurch dieser Signalweg für Studien zur mitochondrialen Dysfunktion und zu Mechanismen metabolischer Erkrankungen relevant ist. In Mausmodellen wird **Agk** zudem genutzt, um zu untersuchen, wie mitochondriale Lipidintermediate die Organelldynamik und Signalnetzwerke modulieren.
MULK Das Double-Nickase-Plasmid (m) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des Agk-Lokus in mouse-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von Agk abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die Agk-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit Agk-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.