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MOAP1 Double Nickase Plasmid (h) | sc-408271-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
MOAP1 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-408271-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
MOAP1 (Modulator of Apoptosis 1) kodiert ein mit der äußeren Mitochondrienmembran assoziiertes Protein, das als proapoptotischer Regulator wirkt, indem es vorgelagerte Stresssignale mit der BAX-Aktivierung und der Permeabilisierung der äußeren Mitochondrienmembran koppelt. Durch Wechselwirkungen mit Faktoren wie RASSF1A und BAX beeinflusst MOAP1 die intrinsische Apoptose, die Caspase-Aktivierung und die mitochondriale Dynamik und verknüpft so Entscheidungen über das Zellschicksal mit Schädigungs- und Checkpoint-Signalwegen. Eine veränderte MOAP1-Expression oder -Regulation wurde mit einer beeinträchtigten apoptotischen Kompetenz in Verbindung gebracht – ein Merkmal, das für die Tumorbiologie und zelluläre Antworten auf genotoxischen Stress relevant ist. Als Knotenpunkt zwischen mitochondrialer Signalübertragung und programmiertem Zelltod wird MOAP1 häufig in Modellen der Onkogenese, Neurodegeneration und stressinduzierter Zytotoxizität untersucht.
MOAP1 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des MOAP1-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von MOAP1 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die MOAP1-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit MOAP1-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.