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MLK4 CRISPR Activation Plasmid (h) | sc-405976-ACT | 20 µg | $397.00 | |||
MLK4 CRISPR Activation Plasmid (h2) | sc-405976-ACT-2 | 20 µg | $397.00 |
MAP3K21 kodiert die humane Mixed-Lineage-Kinase 4 (MLK4), eine Serin/Threonin-Kinase der MAP3K-Familie, die vorgelagerte Stress- und Wachstumsfaktor-Signale mit der MAPK-Signalübertragung verknüpft. MLK4 wird mit der Regulation der JNK- und p38-Kinasekaskaden sowie umfassenderen zellulären Programmen wie Proliferation, Differenzierung und Apoptose in Verbindung gebracht, vermittelt über phosphorylierungsgetriebene Signalkaskaden. Eine veränderte Verschaltung des MAPK-Signalwegs unter Beteiligung von MAP3K21/MLK4 wurde mit fehlregulierter Zellsignalgebung in verschiedenen Krankheitskontexten assoziiert, was seinen Einsatz als mechanistischen Knotenpunkt für Pathway-Mapping und funktionelle Genomik unterstützt. Die experimentelle Modulation von MLK4 ist daher relevant, um die Dynamik von Kinase-Netzwerken, transkriptionelle Stressantworten und kontextabhängige Signalplastizität in humanen Zellen zu untersuchen.
MLK4 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen MAP3K21-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.
MLK4 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des MAP3K21-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.
Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der MAP3K21-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen MLK4-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native MAP3K21-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von MLK4-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des MLK4-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem MAP3K21-Ausdruck.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.