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MerTK Double Nickase Plasmid (h) | sc-401629-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
MerTK Double Nickase Plasmid (h2) | sc-401629-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
MERTK kodiert die Rezeptor-Tyrosinkinase MerTK, ein Mitglied der TAM-Familie, das die Efferocytose und die Immunhomöostase reguliert, indem es über Brückenliganden wie GAS6 und PROS1 Phosphatidylserin erkennt. Die Aktivierung von MerTK löst nachgeschaltete PI3K–AKT-, MAPK/ERK- und STAT-Signalwege aus, steuert dadurch Clearance-Programme von Makrophagen und Mikroglia, begrenzt die Produktion entzündlicher Zytokine und unterstützt das Gewebsremodeling. In der Krebsbiologie wurde aberrante MerTK-Signalgebung mit Tumorzellüberleben, Invasivität und Immunflucht im Tumormikromilieu in Verbindung gebracht. Im Nervensystem und in der Retina ist die MerTK-abhängige Phagozytose für die Beseitigung von Zelltrümmern und die Regulation von Entzündungen relevant und bietet damit einen Rahmen, um krankheitsassoziierte Fehlregulationen angeborener Immunwege zu untersuchen.
MerTK Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des MERTK-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von MERTK abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die MERTK-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit MERTK-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.