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MeCP2 Double Nickase Plasmid (h) | sc-401228-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
MeCP2 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-401228-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
MECP2 kodiert das Methyl-CpG-bindende Protein 2 (MeCP2), einen chromatinassoziierten Regulator, der DNA-Methylierung „ausliest“ und Transkriptionsprogramme kontextabhängig moduliert. MeCP2 bindet an methylierte CpG-Dinukleotide und interagiert mit Korepressor- sowie Chromatin-Remodeling-Komplexen, wodurch es Histonmodifikationen, Chromatinkondensation und die RNA-Polymerase-II-vermittelte Genexpression beeinflusst. Über diese epigenetischen Mechanismen trägt MeCP2 zur neuronalen Reifung, synaptischen Funktion und zu aktivitätsabhängigen transkriptionellen Antworten bei. Eine Fehlregulation von MECP2 ist eng mit neuroentwicklungsbedingten Erkrankungen verknüpft, und MECP2 wird häufig in Modellen zur Kontrolle der Transkription, der Chromatinbiologie und neuronaler Gennetzwerke untersucht.
MeCP2 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des MECP2-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von MECP2 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die MECP2-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit MECP2-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.