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MAP-7 Double Nickase Plasmid (h) | sc-411239-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
MAP-7 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-411239-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
MAP7 kodiert das mikrotubuliassoziierte Protein 7 (MAP-7), einen mikrotubulistabilisierenden Faktor, der die Polymerisation und Organisation von Mikrotubuli unterstützt und den kinesin-1‑abhängigen Transport von Fracht fördert. Durch die Modulation der Mikrotubuli-Dynamik trägt MAP-7 zu intrazellulärem Transport, Zellpolarität und Prozessen des Zytoskelettumbaus bei, die das Neuritenwachstum und das Verhalten der mitotischen Spindel beeinflussen. Eine veränderte MAP7-Expression oder Mikrotubuli-Bindungsaktivität kann zytoskelettgetriebene Signal- und Transportnetzwerke stören und ist daher für Studien der Neurobiologie und proliferativer Zellzustände relevant. Als Regulator des Zytoskeletts wird MAP-7 häufig in Kontexten untersucht, in denen die Mikrotubuli-Stabilität mit Stressantworten, Differenzierungsprogrammen und krankheitsassoziierten Veränderungen der Zellarchitektur zusammenhängt.
MAP-7 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des MAP7-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von MAP7 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die MAP7-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit MAP7-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.