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MAGE-C2 Double Nickase Plasmid (h) | sc-405516-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
MAGE-C2 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-405516-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
MAGEC2 kodiert MAGE‑C2, ein Krebs-/Hoden-Antigen der Typ‑I‑MAGE‑Familie, das normalerweise auf Keimzellen beschränkt ist, in Tumoren jedoch häufig aberrant exprimiert wird. MAGE‑C2 ist an der Proteinhomöostase beteiligt, indem es über Interaktionen mit RING‑Domänen-haltigen Partnern die Aktivität von E3‑Ubiquitin-Ligasen moduliert und dadurch Ubiquitinierung sowie den proteasomenabhängigen Abbau beeinflusst. Über diese Signalwege kann MAGE‑C2 zelluläre Programme beeinflussen, die mit Stressantworten, Zellzyklusregulation und Überlebenssignalen verknüpft sind. Sein tumorassoziiertes Expressionsprofil und seine Immunogenität machen es zu einem weit verbreiteten Marker für die Untersuchung der Krebsbiologie, der Antigenpräsentation und der Anpassung von Tumorzellen.
MAGE-C2 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des MAGEC2-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von MAGEC2 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die MAGEC2-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit MAGEC2-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.