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LTK Double Nickase Plasmid (h) | sc-405150-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
LTK Double Nickase Plasmid (h2) | sc-405150-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
Die Leukozytenrezeptor-Tyrosinkinase (LTK) ist eine Rezeptor-Tyrosinkinase, die Signaltransduktionsprogramme reguliert, welche Zellwachstum, Überleben und Differenzierung steuern, indem sie über Phosphorylierung die Rekrutierung nachgeschalteter Effektoren vermittelt. Die LTK-Aktivität ist mit kanonischen Kinase-Signalwegen wie MAPK/ERK-, PI3K–AKT- und JAK/STAT-Signalisierung verknüpft und prägt kontextabhängig transkriptionelle Outputs sowie die Zytoskelettdynamik. Fehlregulierte Rezeptor-Tyrosinkinase-Signalisierung, einschließlich aberranter LTK-Expression oder -Aktivierung, ist für onkogene Signalnetzwerke und veränderte Übergänge zellulärer Zustände relevant. Daher wird LTK häufig im Hinblick auf seinen Beitrag zur Verschaltung von Signalwegen, zur Umgestaltung des Phosphoproteoms und zu Genotyp-Phänotyp-Beziehungen in krankheitsrelevanten Modellen untersucht.
LTK Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des LTK-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von LTK abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die LTK-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit LTK-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.