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L-type Ca++ CP α1D Double Nickase Plasmid (h) | sc-401745-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
L-type Ca++ CP α1D Double Nickase Plasmid (h2) | sc-401745-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
CACNA1D kodiert die porenbildende α1D-Untereinheit der L‑Typ‑spannungsabhängigen Calciumkanäle (CaV1.3), die einen durch Membrandepolarisation ausgelösten Ca2+-Einstrom vermitteln und die Kopplung von Erregung und Transkription prägen. Der CaV1.3‑abhängige Calciumeinstrom reguliert über Ca2+/Calmodulin‑Signalgebung und nachgeschaltete Signalwege wie CaMK und Calcineurin/NFAT neuronale Feuermuster, Hormonsekretion und aktivitätsabhängige Genexpression. In erregbaren Geweben trägt CACNA1D zu Schrittmacheraktivität sowie zu calciumabhängiger synaptischer und transkriptioneller Plastizität bei. Eine Fehlregulation oder genetische Variation in CACNA1D wurde mit neuroentwicklungsbezogenen und neuropsychiatrischen Phänotypen sowie mit Aspekten der endokrinen und kardiovaskulären Physiologie in Verbindung gebracht, was seine Relevanz für Studien zur Ionenkanalbiologie und zu Krankheitsmechanismen unterstreicht.
L-type Ca++ CP α1D Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des CACNA1D-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von CACNA1D abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die CACNA1D-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit CACNA1D-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.