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L-type Ca++ CP α1D CRISPR Activation Plasmid (h) | sc-401745-ACT | 20 µg | $397.00 |
CACNA1D kodiert die porenbildende α1D‑Untereinheit der L‑Typ‑spannungsabhängigen Calciumkanäle (CaV1.3), die in erregbaren Zellen einen durch Depolarisation ausgelösten Ca2+-Einstrom vermitteln. CaV1.3 koppelt die elektrische Aktivität der Membran an intrazelluläre, Ca2+-abhängige Signalwege und prägt dadurch die Auslösung von Aktionspotenzialen, die synaptische Transmission sowie calciumregulierte Transkriptionsprogramme. Durch die Einbindung in Ca2+/Calmodulin‑Signalwege, die Calcineurin‑NFAT‑Signalübertragung und die Kopplung von Erregung und Transkription beeinflusst CACNA1D die zelluläre Physiologie von Neuronen, endokrinen Zellen und dem Herzen. Genetische Variation und eine dysregulierte CACNA1D‑Aktivität wurden mit neuroentwicklungsbezogenen Phänotypen, veränderter endokriner Funktion und kanalopathieassoziierten Störungen der Signalübertragung in Verbindung gebracht, die für Studien zu Krankheitsmechanismen relevant sind.
L-type Ca++ CP α1D Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen CACNA1D-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.
L-type Ca++ CP α1D Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des CACNA1D-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.
Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der CACNA1D-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen L-type Ca++ CP α1D-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native CACNA1D-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von L-type Ca++ CP α1D-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des L-type Ca++ CP α1D-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem CACNA1D-Ausdruck.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.