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Krs-2 Double Nickase Plasmid (h) | sc-403632-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
Krs-2 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-403632-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
STK4 kodiert die Serin/Threonin-Kinase Krs-2 (auch als MST1 bekannt), eine zentrale Komponente des Hippo-Signalnetzwerks, das die Koordination von Zellüberleben, Proliferationskontrolle und Apoptose unterstützt. Krs-2 phosphoryliert nachgeschaltete Effektoren, die Transkriptionsprogramme und die Zytoskelettdynamik beeinflussen, und ist zudem mit Stressantwort-Signalwegen sowie der Homöostase von Immunzellen verknüpft. Im Zellkern kann die STK4-Aktivität chromatinassoziierte Signalprozesse modulieren und während oxidativem oder genotoxischem Stress die Expression proapoptotischer Gene regulieren. Eine Fehlregulation der STK4/Krs-2-Signalgebung wird mit veränderter Wachstumskontrolle, eingeschränkter Lymphozytenfunktion und krankheitsrelevanten Phänotypen in der Krebsbiologie und immunologischen Forschung in Verbindung gebracht.
Krs-2 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des STK4-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von STK4 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die STK4-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit STK4-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.