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KLHDC5 Double Nickase Plasmid (h) | sc-410067-NIC | 20 µg | $410.00 |
KLHL42 kodiert Kelch-like family member 42, ein BTB–BACK–Kelch-Domänenprotein, das voraussichtlich als Substratadapter in Cullin-3-(CUL3)-basierten E3-Ubiquitin-Ligase-Komplexen fungiert und so zu einer ubiquitinabhängigen Proteostase beiträgt. Durch die selektive Rekrutierung von Proteinsubstraten für Ubiquitinierung und Abbau beeinflussen Kelch-like-Proteine die Organisation des Zytoskeletts, zelluläre Stressantworten und die Homöostase von Signalnetzwerken. Eine Fehlregulation der Ubiquitin–Proteasom-Wege ist in breitem Maße relevant für Genomstabilität, Zellzykluskontrolle und onkogene Signalgebung, was KLHL42 für mechanistische Studien zur Proteinkontrolle in menschlichen Zellen interessant macht. Die Untersuchung von KLHL42 kann helfen zu klären, wie BTB–Kelch-Adapter kontextspezifische Abbauprogramme und die damit verbundenen Phänotypen prägen.
KLHDC5 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des KLHL42-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von KLHL42 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die KLHL42-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit KLHL42-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.