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KLF6 CRISPR Activation Plasmid (m) | sc-423861-ACT | 20 µg | $397.00 |
Das murine Klf6 kodiert den Krüppel-like factor 6 (KLF6), einen Zinkfinger-Transkriptionsfaktor, der an GC-reiche Promotorelemente bindet und Genprogramme reguliert, die den Zellzyklus, die Differenzierung und den Gewebeumbau steuern. KLF6 ist in stressresponsive Signal- und Transkriptionsnetzwerke eingebunden und moduliert kontextabhängig Prozesse wie die Regulation der extrazellulären Matrix, die Expression inflammatorischer Gene und die metabolische Anpassung. Eine veränderte KLF6-Aktivität wird mit dysregulierter Proliferation, fibroseassoziiertem Remodeling und onkogenen transkriptionellen Zuständen in Verbindung gebracht, was KLF6 zu einem geeigneten Knotenpunkt für mechanistische Studien der Genregulation in Entwicklungs- und Krankheitsmodellen macht. In Mausmodellen wird die Manipulation von Klf6 häufig genutzt, um die transkriptionelle Kontrolle von Linienfestlegung und Verletzungs-/Schädigungsantworten in epithelialen, immunologischen und stromalen Kompartimenten zu untersuchen.
KLF6 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (m) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen Klf6-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.
KLF6 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (m) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des Klf6-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.
Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der Klf6-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen KLF6-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native Klf6-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von KLF6-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des KLF6-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem Klf6-Ausdruck.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.