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JK-1 Double Nickase Plasmid (h) | sc-408238-NIC | 20 µg | $410.00 |
FAM134B kodiert das menschliche Protein JK-1, ein im endoplasmatischen Retikulum (ER) lokalisiertes Mitglied der Reticulon-Familie, das als selektiver Autophagie-Rezeptor in der ER-Phagie (ER-phagy) fungiert. Durch die Kopplung von ER-Membranen an die Autophagie-Maschinerie trägt JK-1 dazu bei, die ER-Morphologie und Proteostase unter Stress aufrechtzuerhalten, und fördert den Abbau aberranter ER-Subdomänen. Diese Aktivität überschneidet sich mit der Signalübertragung der Unfolded-Protein-Response (UPR), der Qualitätskontrolle von Organellen und umfassenderen Autophagie-Programmen, die die zelluläre Homöostase prägen. Eine veränderte Funktion von FAM134B/JK-1 wird mit neurodegenerativen sowie sensorisch-neuropathischen Phänotypen in Verbindung gebracht und ist damit relevant für mechanistische Untersuchungen zur Anfälligkeit gegenüber ER-Stress und zur autophagieabhängigen Remodelierung.
JK-1 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des FAM134B-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von FAM134B abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die FAM134B-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit FAM134B-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.