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ITM2A Double Nickase Plasmid (h) | sc-406060-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
ITM2A Double Nickase Plasmid (h2) | sc-406060-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
ITM2A (integrales Membranprotein 2A) ist ein Typ‑II‑transmembranöses Glykoprotein aus der BRICHOS‑Domänenfamilie, das an intrazellulären Membranen und an der Zelloberfläche lokalisiert und besonders wichtige Funktionen in hämatopoetischen und lymphatischen Zelllinien erfüllt. Es wird mit der Regulation von Zelldifferenzierungsprogrammen und membranassoziierten Signalereignissen in Verbindung gebracht, die die Entwicklung und Aktivierung von Immunzellen prägen. Die ITM2A‑Expression wird häufig im Kontext der transkriptionellen Kontrolle und der Linienfestlegung untersucht, einschließlich Signalwege, die die T‑Zell‑Reifung und die gewebespezifische Differenzierung steuern. Eine veränderte ITM2A‑Menge wurde in mehreren krankheitsrelevanten Kontexten beschrieben, was seine Nutzung als molekularen Knotenpunkt zur Untersuchung von Immundysregulation und krebsassoziierten transkriptionellen Zuständen stützt.
ITM2A Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des ITM2A-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von ITM2A abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die ITM2A-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit ITM2A-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.