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ITI-H4 Double Nickase Plasmid (h) | sc-403358-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
ITI-H4 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-403358-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
Inter-alpha-Trypsin-Inhibitor-Schwerkette 4 (ITIH4) ist ein leberangereichertes, sezerniertes Glykoprotein, das im Plasma proteolytisch prozessiert wird und mit der Stabilisierung des extrazellulären Milieus während einer Entzündung in Verbindung steht. Als Mitglied der Inter-alpha-Trypsin-Inhibitor-Familie ist ITIH4 mit Akutphasenreaktionen und proteaseregulierten Remodelling-Prozessen assoziiert, die sich mit Gerinnung, Komplementaktivität und der Homöostase der extrazellulären Matrix überschneiden. Veränderte ITIH4-Mengen und Fragmentierungsmuster wurden bei systemischen Entzündungszuständen und mehreren Krebsarten beschrieben, was seinen Einsatz als biomarkerbezogenes Ziel für mechanistische Studien stützt. Die Untersuchung der ITIH4-Funktion trägt dazu bei zu klären, wie zirkulierende Proteasenetzwerke und inflammatorische Signalwege Gewebeschädigungsreaktionen und tumorassoziierte Veränderungen des Mikromilieus prägen.
ITI-H4 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des ITIH4-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von ITIH4 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die ITIH4-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit ITIH4-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.