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ISG15 Double Nickase Plasmid (m) | sc-437179-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
ISG15 Double Nickase Plasmid (m2) | sc-437179-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
Isg15 kodiert ISG15, einen ubiquitinähnlichen Modifikator, der durch Typ‑I‑Interferone und andere Stimuli des angeborenen Immunsystems rasch induziert wird. Durch kovalente Konjugation an Substrate (ISGylierung) sowie nichtkovalente regulatorische Interaktionen beeinflusst ISG15 die antivirale Abwehr, die Proteinstabilität und entzündliche Signalwege. Dabei wirkt es an Schnittstellen zu JAK–STAT‑getriebenen Programmen interferon‑stimulierter Gene und zu ubiquitin‑/proteasomassoziierten Signal- und Abbauwegen. In Mausmodellen ist eine veränderte ISG15‑Aktivität mit Veränderungen der Wirt‑Pathogen‑Antwort, des Zytokingleichgewichts und der Funktion von Immunzellen verknüpft, was ISG15 zu einem nützlichen Knotenpunkt für die Untersuchung der Interferonbiologie und entzündungsassoziierter Phänotypen macht.
ISG15 Das Double-Nickase-Plasmid (m) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des Isg15-Lokus in mouse-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von Isg15 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die Isg15-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit Isg15-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.