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IRF-7 CRISPR Activation Plasmid (h) | sc-400450-ACT | 20 µg | $397.00 | |||
IRF-7 CRISPR Activation Plasmid (h2) | sc-400450-ACT-2 | 20 µg | $397.00 |
Interferon-regulatorischer Faktor 7 (IRF7/IRF-7) ist ein zentraler Transkriptionsregulator der Typ-I-Interferonantwort, der die angeborene antivirale Immunität stromabwärts von Mustererkennungsrezeptoren verstärkt. Nach Aktivierung über Signalwege wie TLR7/9–MyD88 und RIG-I/MAVS fördert IRF-7 die Transkription von IFNA-Genen sowie Programmen interferon-stimulierter Gene, die die Zytokinproduktion, die Antigenpräsentation und entzündliche Rückkopplungsschleifen prägen. Eine fehlregulierte IRF7-Aktivität wurde mit aberranten Interferon-Signaturen in verschiedenen Phänotypen der Virussuszeptibilität und in immunvermittelten entzündlichen Erkrankungen in Verbindung gebracht, was IRF-7 zu einem Schlüsselknoten für die Untersuchung von Wirt–Pathogen-Interaktionen und der Immunhomöostase macht. In humanen Zellen ist IRF-7 außerdem mit NF-κB- und JAK/STAT-Signalwegen vernetzt, um umfassendere transkriptionelle Antworten auf Nukleinsäuren und zellulären Stress zu koordinieren.
IRF-7 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen IRF7-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.
IRF-7 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des IRF7-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.
Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der IRF7-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen IRF-7-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native IRF7-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von IRF-7-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des IRF-7-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem IRF7-Ausdruck.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.