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IRAP Double Nickase Plasmid (h) | sc-403731-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
IRAP Double Nickase Plasmid (h2) | sc-403731-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
Leucyl-/Cystinyl-Aminopeptidase (LNPEP), auch als insulinresponsive Aminopeptidase (IRAP) bekannt, ist eine zinkabhängige M1-Metallopeptidase, die in endosomalen Kompartimenten lokalisiert und an reguliertem Membrantransport beteiligt ist. In insulinresponsiven Zellen wird IRAP gemeinsam mit GLUT4-Speichervesikeln transportiert und nach PI3K–AKT-Signalgebung zur Plasmamembran mobilisiert, wodurch LNPEP mit Glukoseaufnahme sowie Vesikelrecycling-Prozessen verknüpft ist. IRAP trägt zudem über das endosomale Trimmen von Peptiden zur Antigen-Kreuzpräsentation bei, prägt dadurch das MHC‑Klasse‑I‑Peptidrepertoire und beeinflusst die Immunüberwachung. Eine dysregulierte LNPEP/IRAP-Aktivität oder -Trafficking wurde mit veränderter metabolischer Homöostase und entzündlichen Signalzusammenhängen assoziiert, was sie für Studien zur Insulinwirkung, endosomalen Proteolyse und immunbezogenen Signalwegen relevant macht.
IRAP Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des LNPEP-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von LNPEP abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die LNPEP-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit LNPEP-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.