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IRAK-1 Double Nickase Plasmid (h) | sc-400264-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
IRAK-1 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-400264-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
IRAK1 kodiert die Interleukin‑1‑Rezeptor‑assoziierte Kinase 1 (IRAK‑1), eine Serin/Threonin‑Kinase, die Signale von Toll‑like‑Rezeptoren und dem IL‑1‑Rezeptorkomplex an nachgeschaltete NF‑κB‑ und MAPK‑Signalwege weiterleitet. Nach Rezeptorbindung ist IRAK‑1 an der MyD88‑abhängigen Signalübertragung beteiligt, fördert die Aktivierung von TRAF6 und die Induktion inflammatorischer Genprogramme. Seine Aktivität beeinflusst angeborene Immunantworten, die Zytokinproduktion sowie die Wechselwirkung mit interferonbezogener Signalgebung. Eine dysregulierte IRAK‑1‑Signalgebung wurde mit aberranten Entzündungszuständen und immunbezogener Pathobiologie in Verbindung gebracht, was ihre Nutzung als mechanistischen Knotenpunkt zur Analyse von Signalwegen in humanen Zellmodellen unterstützt.
IRAK-1 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des IRAK1-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von IRAK1 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die IRAK1-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit IRAK1-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.