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IP3R-II CRISPR Activation Plasmid (m) | sc-421193-ACT | 20 µg | $397.00 | |||
IP3R-II CRISPR Activation Plasmid (m2) | sc-421193-ACT-2 | 20 µg | $397.00 |
Das murine Gen *Itpr2* kodiert den Inositol-1,4,5-trisphosphat-Rezeptor Typ 2 (IP3R‑II), einen Ca²⁺-Freisetzungskanal des endoplasmatischen Retikulums, der IP3-Signale in zytosolische Calciumtransienten umsetzt. IP3R‑II wirkt nachgeschaltet von GPCR- und Rezeptortyrosinkinase-Signalwegen, die die Phospholipase C aktivieren, und prägt Ca²⁺-abhängige Prozesse wie Sekretion, Kontraktion, Stoffwechsel und transkriptionelle Antworten. Durch die Regulation der räumlich-zeitlichen Ca²⁺-Dynamik und der Ca²⁺-Homöostase im ER beeinflusst *Itpr2* die Signalübertragung zwischen Organellen sowie Stressantworten, die in pathophysiologischen Situationen häufig gestört sind. Eine dysregulierte IP3R-vermittelte Calcium-Signalgebung wurde mit vielfältigen krankheitsrelevanten Mechanismen in Verbindung gebracht, darunter veränderte Erregbarkeit, Defekte des epithelialen Transports und eine gestörte zelluläre Homöostase in neurologischen und endokrinen Kontexten.
IP3R-II Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (m) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen Itpr2-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.
IP3R-II Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (m) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des Itpr2-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.
Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der Itpr2-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen IP3R-II-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native Itpr2-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von IP3R-II-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des IP3R-II-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem Itpr2-Ausdruck.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.