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Integrin β1/ITGB1 CRISPR Activation Plasmid (m) | sc-421171-ACT | 20 µg | $397.00 | |||
Integrin β1/ITGB1 CRISPR Activation Plasmid (m2) | sc-421171-ACT-2 | 20 µg | $397.00 |
Das murine Gen *Itgb1* kodiert Integrin β1 (ITGB1), eine zentrale Untereinheit von Adhäsionsrezeptoren, die mit mehreren α‑Integrinen Heterodimere bildet und so die Bindung an Liganden der extrazellulären Matrix wie Fibronectin, Kollagen und Lamninin(e) vermittelt. Über die Bildung fokaler Adhäsionen koordiniert ITGB1 den Umbau des Aktin-Zytoskeletts sowie bidirektionale Signalübertragung, die FAK/Src-, PI3K–AKT-, MAPK/ERK- und Rho‑GTPase‑Signalwege integriert, um Migration, Überleben, Proliferation und Mechanotransduktion zu regulieren. ITGB1‑abhängige Adhäsionsdynamiken beeinflussen epitheliale–mesenchymale Transitionen, das Verhalten von Stamm-/Vorläuferzellen, das Trafficking von Immunzellen sowie die Gewebeorganisation während Entwicklung und Reparatur. Eine fehlregulierte ITGB1‑Signalgebung und Matrixinteraktion wird häufig in Modellen für Fibrose, Entzündung, Neurobiologie und Tumorprogression untersucht, in denen veränderte Adhäsions- und Invasionsprogramme die Kontrolle von Zellzuständen neu ausrichten.
Integrin β1/ITGB1 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (m) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen Itgb1-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.
Integrin β1/ITGB1 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (m) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des Itgb1-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.
Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der Itgb1-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen Integrin β1/ITGB1-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native Itgb1-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von Integrin β1/ITGB1-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des Integrin β1/ITGB1-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem Itgb1-Ausdruck.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.