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IL-11Rα Double Nickase Plasmid (h) | sc-402503-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
IL-11Rα Double Nickase Plasmid (h2) | sc-402503-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
IL11RA kodiert den humanen Interleukin-11-Rezeptor alpha (IL-11Rα), eine ligandbindende Komponente, die sich mit dem Korezeptor GP130 zu einem Rezeptorkomplex zusammenschließt und so die IL-11-abhängige Signalübertragung initiiert. Nach Bindung des Zytokins aktiviert dieser Rezeptorkomplex JAK/STAT3 sowie MAPK/ERK- und PI3K-assoziierte Signalwege, die Programme zur Regulation von Zellüberleben, Differenzierung und Gewebeumbau steuern. IL-11Rα wird insbesondere im Kontext der Kommunikation zwischen Stromazellen und Epithelzellen untersucht sowie in Situationen, in denen eine fehlregulierte Zytokinsignalisierung zu entzündlichen und fibrotischen Phänotypen beiträgt. Eine dysregulierte Aktivität des IL11RA-Signalwegs wurde zudem mit veränderter Knochen- und kraniofazialer Entwicklung in Verbindung gebracht, was seine Relevanz für die Entwicklungsbiologie und die krankheitsbezogene Modellforschung unterstreicht.
IL-11Rα Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des IL11RA-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von IL11RA abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die IL11RA-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit IL11RA-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.