Date published: 2026-8-28

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IKKβ Double Nickase Plasmid (m): sc-421074-NIC

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Datenblätter
  • Zielspezies: mouse
  • 20 µg transfektionsfertige, aufgereinigte Plasmid DNA; geeignet für 20 Transfektionen
  • Das IKKβ Double Nickase Plasmid (m) wird als Plasmid-Paar geliefert. Die einzelnen Plasmide kodieren für eine D10A mutierte Cas9 Nuklease sowie für je eine unterschiedliche, zielspezifische 20nt guide RNA (gRNA) Sequenz. Dies erlaubt eine hohe Knockout-Effizienz bei gleichzeitig größerer Spezifität als das entsprechende CRISPR/Cas9 KO Plasmid
  • gRNA Sequenzpaare liegen ca. 20 bp auseinander um ein spezifisches Cas9-vermitteltes "Double Nicking" der genomischen DNA zu erlauben und so im Resultat den Effekt eines Doppelstrangbruchs nachzuahmen.
  • Ein Plasmid kodiert für ein Puromycin-Resistenzgen zur Selektion von stabilen Knockout-Zellen. Das andere Plasmid kodiert für ein GFP-Gen für den visuellen Nachweis der Transfektion
  • IKKβ Double-Nickase-Plasmid (m) und IKKβ Double-Nickase-Plasmid (m2) kodieren unterschiedliche gepaarte gRNA-Designs, die auf Ikbkb abzielen. Möglicherweise ist eines oder sind beide Designs verfügbar
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    ProduktKatalog #EINHEITPreisANZAHLFavoriten

    IKKβ Double Nickase Plasmid (m)

    sc-421074-NIC
    20 µg
    $410.00

    IKKβ Double Nickase Plasmid (m2)

    sc-421074-NIC-2
    20 µg
    $410.00

    Ikbkb kodiert die katalytische Untereinheit IKKβ (IKKβ), einen zentralen Bestandteil des IKK-Komplexes, der IκB-Proteine phosphoryliert und dadurch deren Ubiquitinierung und Abbau fördert. Dies ermöglicht die nukleäre Translokation von NF-κB und nachgeschaltete Transkriptionsantworten. Über das kanonische NF-κB-Signalwegmodul integriert IKKβ Signale von Zytokinrezeptoren wie TNFR und IL-1R, von Pattern-Recognition-Rezeptoren sowie von zellulären Stresswegen, um Entzündung, angeborene Immunität und Überlebensprogramme zu regulieren. Eine fehlregulierte IKKβ-Aktivität wird in Mausmodellen häufig als molekularer Einstiegspunkt genutzt, um chronische inflammatorische Signalgebung, Aktivierungszustände von Immunzellen und stressadaptive Transkriptionsnetzwerke zu untersuchen. Eingriffe in Ikbkb sind zudem für mechanistische Forschung zu onkogener Entzündung, metabolischer Dysfunktion und neuroinflammatorischen Prozessen relevant, in denen die Grundaktivität („tone“) des NF-κB-Signalwegs zelluläre Phänotypen prägt.

    IKKβ Das Double-Nickase-Plasmid (m) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des Ikbkb-Lokus in mouse-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von Ikbkb abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die Ikbkb-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.

    Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit Ikbkb-Störung.

    Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.