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IGSF22 Double Nickase Plasmid (h) | sc-415302-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
IGSF22 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-415302-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
IGSF22 (Mitglied 22 der Immunglobulin-Superfamilie) kodiert ein Single-Pass-Membranprotein mit extrazellulären Ig-ähnlichen Domänen, was mit Rollen in der Zell-Zell-Erkennung und Adhäsion vereinbar ist. Für Mitglieder der IGSF-Familie berichtete Expressionsmuster sprechen für eine Beteiligung an gewebespezifischen Kommunikationsprogrammen, die die Zytoskelettorganisation, das Neuritenwachstum und synapsenassoziierte Umbauprozesse beeinflussen. Durch die Modulation membrannaher Signalübertragung und kontaktabhängiger Interaktionen könnte IGSF22 in Signalwege eingreifen, die die zelluläre Differenzierung und Konnektivität steuern. Fehlregulierte Adhäsions- und Oberflächenrezeptor-Netzwerke sind häufig an neuroentwicklungsbezogenen und onkogenen Prozessen beteiligt, wodurch IGSF22 ein relevantes Ziel für mechanistische Studien zu Phänotypen der Zellinteraktion darstellt.
IGSF22 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des IGSF22-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von IGSF22 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die IGSF22-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit IGSF22-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.