Date published: 2026-7-15

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IGFBP4 CRISPR Activation Plasmid (m): sc-421065-ACT

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Datenblätter
  • Zielspezies: mouse
  • 20 µg transfektionsfertige, aufgereinigte Plasmid DNA; geeignet für 20 Transfektionen
  • IGFBP4 CRISPR Activation Plasmid (m) ist ein Transkriptionsaktivierungs System (SAM) welches für die gezielte Verstärkung der Genexpression bestimmt ist
  • IGFBP4 CRISPR Aktivierungsplasmide (m) bestehen aus 3 Plasmiden im Massenverhältnis 1:1:1: ein Plasmid kodiert für die deaktivierte Cas9 (dCas9) Nuklease (D10A und N863A) fusioniert an die Transaktivierungsdomaine VP64 sowie ein Gen für die Blasticidin Resistenz; ein zweites Plasmid kodierend für das MS2-p65-HSF1 Fusionsprotein sowie ein Gen für die Hygromycin Resistenz; ein drittes Plasmid kodierd für die Ziel-spezifische 20 nt guide RNA fusioniert an zwei MS2 RNA Aptamere sowie ein Gen für die Puromycin Resistenz.
  • Der entstehende SAM-Komplex (Mediator-Komplex zur synergistischen Gen-Aktivierung) bindet eine sequenzspezifische Region 200-250 nt upstream (in 5'-Richtung) des Transkriptionsstartsignals und rekrutiert dort ständig Transkriptionsfaktoren für eine verstärkte Gen-Aktivierung und Gen-Expression.
  • Die vom IGFBP4 CRISPR-Aktivierungsplasmid (m) und vom IGFBP4 CRISPR-Aktivierungsplasmid (m2) kodierten gRNAs zielen auf unterschiedliche regulatorische Regionen stromaufwärts der Igfbp4-Transkriptionsstartstelle ab. Eines oder beide Designs sind möglicherweise verfügbar
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    IGFBP4 CRISPR Activation Plasmid (m)

    sc-421065-ACT
    20 µg
    $397.00

    Das Mausgen **Igfbp4** kodiert das insulinähnliche Wachstumsfaktor-bindende Protein 4 (IGFBP4), einen sezernierten Regulator der IGF-Bioverfügbarkeit, der durch Modulation der IGF1/IGF2-Signalgebung die Aktivität der PI3K–AKT- und MAPK-Signalwege beeinflusst. Durch die Bindung von IGFs und die Steuerung der Rezeptorinteraktion trägt IGFBP4 zur Regulation von Zellwachstum, Überleben, Differenzierung und Gewebeumbau in verschiedenen physiologischen Kontexten bei. IGFBP4 wurde mit extrazellulärmatrix-assoziierten Prozessen sowie einer proteaseempfindlichen Regulation in Verbindung gebracht, die lokale Dynamiken der IGF-Signalgebung feinjustieren kann. Eine fehlregulierte Kontrolle der IGF-Achse unter Beteiligung von IGFBP4 ist relevant für Forschungsarbeiten zu Entwicklungsbiologie, Fibrose und Wundheilung, metabolischen Phänotypen sowie zur Signalgebung im Tumormikromilieu in Mausmodellen.

    IGFBP4 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (m) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen Igfbp4-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.

    IGFBP4 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (m) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des Igfbp4-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.

    Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der Igfbp4-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen IGFBP4-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native Igfbp4-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von IGFBP4-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des IGFBP4-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem Igfbp4-Ausdruck.

    Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.