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IDH3G Double Nickase Plasmid (h) | sc-404994-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
IDH3G Double Nickase Plasmid (h2) | sc-404994-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
IDH3G kodiert die Gamma-Untereinheit der mitochondrialen, NAD-abhängigen Isocitrat-Dehydrogenase 3 (IDH3), eines Schlüsselenzyms des Tricarbonsäurezyklus (TCA-Zyklus), das die oxidative Decarboxylierung von Isocitrat zu α‑Ketoglutarat katalysiert und dabei NADH für die oxidative Phosphorylierung erzeugt. Durch die Beeinflussung des mitochondrialen Redoxgleichgewichts und des Kohlenstoffflusses durch den Zentralstoffwechsel trägt IDH3G zur Energiehomöostase, zur Anaplerose und zur Bereitstellung biosynthetischer Vorstufen bei. Eine Störung der Funktion des IDH3-Komplexes wurde mit metabolischer Dysregulation und veränderter mitochondrialer Atmung in Verbindung gebracht – Prozesse, die in proliferativen und stressadaptierten Zellzuständen häufig umgebaut werden. Als mitochondrialer metabolischer Knotenpunkt wird IDH3G im Kontext der Bioenergetik, der Handhabung reaktiver Sauerstoffspezies und der metabolischen Umprogrammierung untersucht, die für unterschiedliche krankheitsassoziierte Phänotypen relevant ist.
IDH3G Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des IDH3G-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von IDH3G abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die IDH3G-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit IDH3G-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.