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Id4 Double Nickase Plasmid (h) | sc-401380-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
Id4 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-401380-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
ID4 (inhibitor of DNA binding 4) kodiert ein Helix-Loop-Helix-Protein, dem eine DNA-Bindedomäne fehlt, und moduliert die Transkription, indem es basische HLH-Faktoren sequestriert. Dadurch beeinflusst es die Festlegung von Zelllinien und Programme der zellulären Differenzierung. In menschlichen Zellen wird Id4 mit der Regulation des Zellzyklus, neuroentwicklungsbezogenen Prozessen und der epithelialen Differenzierung in Verbindung gebracht und ist in umfassendere, bHLH-gesteuerte Transkriptionsnetzwerke eingebunden. Eine veränderte ID4-Expression oder epigenetische Regulation wurde bei mehreren Tumorarten beschrieben, wo sie mit Veränderungen in Proliferation, Invasion und stammzellähnlichen Phänotypen assoziiert ist, was ID4 zu einem nützlichen Knotenpunkt für mechanistische Studien macht. Als kontextabhängiger Regulator wird ID4 häufig hinsichtlich seines Einflusses auf Entwicklungswege und onkogene Signalzustände in Zellmodellen untersucht.
Id4 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des ID4-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von ID4 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die ID4-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit ID4-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.