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HtrA4 Double Nickase Plasmid (m) | sc-436033-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
HtrA4 Double Nickase Plasmid (m2) | sc-436033-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
Das murine Gen **Htra4** kodiert die sezernierte Serinprotease **HtrA4** (HtrA-Familie), ein Qualitätskontrollenzym, das fehlgefaltete oder geschädigte Proteine spaltet und zur Regulation der extrazellulären und perizellulären Proteostase beiträgt. HtrA-Proteasen sind in Stressantwort-Programme eingebunden, einschließlich der mit der „Unfolded Protein Response“ (UPR) verknüpften Signalwege, und können Wachstumsfaktor- sowie matrixassoziierte Pfade beeinflussen, die Zellüberleben, Adhäsion und Gewebeumbau prägen. Veränderte **HtrA4**-Expression wurde in Zusammenhängen von Entzündung, Gefäßbiologie sowie Reproduktions-/Plazentaphysiologie beschrieben, was seine Nutzung als mechanistischen Knotenpunkt in stress- und mikroenvironmentorientierten Studien stützt. In Mausmodellen kann die gezielte Störung von **HtrA4** dazu beitragen, proteasegetriebenen Umbau und Signalweg-Crosstalk zu untersuchen, der für krankheitsassoziierte Gewebedysfunktionen relevant ist.
HtrA4 Das Double-Nickase-Plasmid (m) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des Htra4-Lokus in mouse-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von Htra4 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die Htra4-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit Htra4-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.