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Histone H3.3A Double Nickase Plasmid (m) | sc-420787-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
Histone H3.3A Double Nickase Plasmid (m2) | sc-420787-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
Das murine Gen **H3f3a** kodiert Histon **H3.3A**, eine replikationsunabhängige H3-Variante, die an aktiv transkribierten Genen, Enhancern und anderen regulatorischen Elementen eingebaut wird und so die Chromatinzugänglichkeit und die Transkriptionsgenauigkeit mitprägt. Der Turnover von H3.3A trägt zur Nukleosomendynamik während der Transkription, bei Reaktionen auf Replikationsstress und beim Chromatin-Wiederaufbau nach DNA-Schäden bei und verknüpft H3.3A damit mit Prozessen wie Genomstabilität, Zellschicksalsübergängen und Differenzierung. Seine Ablagerung ist in epigenetische Regulationswege eingebunden, die die Aktivität der RNA-Polymerase II, die Enhancer-Funktion und Chromatin-Remodeling-Komplexe koordinieren. Eine Fehlregulation der H3.3-Biologie und ihrer posttranslationalen Modifikationsmuster ist in Modellen für Entwicklungsstörungen und onkogene Chromatinzustände breit relevant, in denen veränderte Transkriptionsprogramme und Defekte der Genomwartung zentrale Phänotypen darstellen.
Histone H3.3A Das Double-Nickase-Plasmid (m) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des H3f3a-Lokus in mouse-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von H3f3a abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die H3f3a-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit H3f3a-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.