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hepcidin CRISPR Activation Plasmid (h) | sc-403222-ACT | 20 µg | $397.00 | |||
hepcidin CRISPR Activation Plasmid (h2) | sc-403222-ACT-2 | 20 µg | $397.00 |
Das humane Gen **HAMP** kodiert **Hepcidin**, ein in der Leber gebildetes Peptidhormon, das als zentraler Regulator der systemischen Eisenhomöostase dient. Hepcidin steuert die intestinale Eisenaufnahme und das Eisenrecycling durch Makrophagen, indem es an den Eisenexporter **Ferroportin (SLC40A1)** bindet und dessen Internalisierung sowie Abbau auslöst; dadurch wird der Eisenausstrom ins Plasma verringert. Seine Expression wird durch eisenabhängige Sensorik und entzündliche Signalwege reguliert, darunter Eingänge über den **BMP/SMAD‑Signalweg** durch **Hemojuvelin** und **HFE/TFR2‑Komplexe** sowie **IL‑6–STAT3**‑vermittelte Akut‑Phase‑Antworten. Eine fehlregulierte Hepcidinaktivität ist mit einer veränderten Eisenverteilung und einem gestörten erythropoetischen Gleichgewicht bei Erkrankungen wie hereditärer Hämochromatose, Entzündungsanämie und eisenbelastenden Anämien verbunden, wodurch **HAMP** einen zentralen Knotenpunkt für die Untersuchung des Eisenstoffwechsels und der Wechselwirkungen mit der angeborenen Immunantwort darstellt.
hepcidin Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen HAMP-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.
hepcidin Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des HAMP-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.
Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der HAMP-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen hepcidin-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native HAMP-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von hepcidin-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des hepcidin-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem HAMP-Ausdruck.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.