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HBXIP Double Nickase Plasmid (h) | sc-405228-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
HBXIP Double Nickase Plasmid (h2) | sc-405228-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
LAMTOR5 kodiert HBXIP, eine Komponente des Ragulator-Komplexes auf späten Endosomen/Lysosomen, die die aminosäureabhängige Aktivierung von mTORC1 unterstützt und die Nährstoffsensorik mit Zellwachstum und Stoffwechsel koordiniert. HBXIP ist außerdem an endosomalem Transport beteiligt und soll über Protein-Protein-Interaktionen transkriptionelle sowie zellzyklusassoziierte Prozesse modulieren. Durch diese Funktionen verknüpft LAMTOR5/HBXIP lysosomale Signalgebung mit proliferativen und metabolischen Programmen und ist damit relevant für Studien zu onkogener Signalübertragung, Stressanpassung und veränderter Nährstoffverwertung, wie sie in verschiedenen Krankheitskontexten beobachtet werden. Seine Einbindung in mTOR-bezogene Netzwerke verbindet es zudem mit der Regulation der Autophagie und der Dynamik lysosomenassoziierter Signalwege.
HBXIP Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des LAMTOR5-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von LAMTOR5 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die LAMTOR5-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit LAMTOR5-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.