



Bestellinformation
| Produkt | Katalog # | EINHEIT | Preis | ANZAHL | Favoriten | |
HAH1 Double Nickase Plasmid (h) | sc-404870-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
HAH1 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-404870-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
ATOX1 (HAH1) kodiert ein zytosolisches Kupfer-Chaperon, das Cu(I) bindet und an die P‑Typ‑ATPasen ATP7A und ATP7B liefert. Dadurch wird die Beladung des sekretorischen Wegs mit Kupfer unterstützt und die zelluläre Kupferhomöostase aufrechterhalten. Über diese Transportfunktion beeinflusst HAH1 die Reifung kupferabhängiger Enzyme und hilft, das Redoxgleichgewicht sowie metallresponsive Signalprozesse zu koordinieren. Eine dysregulierte, ATOX1‑vermittelte Kupferhandhabung wurde mit veränderten Reaktionen auf oxidativen Stress und Signalwegen in Verbindung gebracht, die für Störungen des Kupferstoffwechsels relevant sind, und bietet damit einen mechanistischen Ansatzpunkt zur Untersuchung metallabhängiger Proteostase. In menschlichen Zellen dient ATOX1 zudem als Modellknoten, um zu untersuchen, wie die Kupferverteilung mit intrazellulärem Transport und Stressanpassung verknüpft ist.
HAH1 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des ATOX1-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von ATOX1 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die ATOX1-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit ATOX1-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.