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Gα s Double Nickase Plasmid (h) | sc-400476-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
Gα s Double Nickase Plasmid (h2) | sc-400476-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
GNAS kodiert die stimulierende α‑Untereinheit des heterotrimeren G‑Proteins Gαs, einen zentralen Vermittler der GPCR‑Signalübertragung, der die Adenylylcyclase aktiviert, den cAMP‑Spiegel erhöht und PKA‑ sowie EPAC‑abhängige transkriptionelle und metabolische Programme anstößt. Durch Kopplung an unterschiedliche Rezeptoren reguliert Gαs die Hormonantwort, den Ionentransport und Entscheidungen über den Zellzustand und greift dabei in die CREB‑Signalgebung sowie in die Rückkopplungskontrolle der Second‑Messenger‑Dynamik ein. Eine fehlregulierte GNAS‑Aktivität und Imprinting‑Störungen wurden mit endokrinen und metabolischen Phänotypen in Verbindung gebracht, und veränderte cAMP‑Signalgebung wird häufig im Hinblick auf ihre Rolle bei Wachstumskontrolle und Differenzierung untersucht. Als Knotenpunkt in GPCR–cAMP‑Signalwegen wird Gαs häufig genutzt, um Rezeptorkopplung, Pathway‑Crosstalk und kontextabhängige transkriptionelle Antworten zu kartieren.
Gα s Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des GNAS-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von GNAS abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die GNAS-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit GNAS-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.