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Gα q Double Nickase Plasmid (h) | sc-400500-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
Gα q Double Nickase Plasmid (h2) | sc-400500-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
GNAQ kodiert die Alpha-Untereinheit Gαq des heterotrimeren G-Proteins, einen zentralen Signalüberträger von G‑Protein‑gekoppelten Rezeptoren zur Phospholipase C‑β. Nach Aktivierung fördert Gαq die Hydrolyse von PIP2 zur Bildung von IP3 und DAG, erhöht dadurch das intrazelluläre Ca2+ und aktiviert PKC; dies beeinflusst wiederum die MAPK-Signalübertragung, die Zytoskelettdynamik, Sekretion und Transkriptionsprogramme. Die GNAQ‑abhängige Signalgebung prägt Zellschicksalsentscheidungen in mehreren Geweben und wird häufig im Kontext aberranter, GPCR‑getriebener Wachstums- und Überlebenswege untersucht. Wiederkehrende aktivierende Veränderungen in GNAQ stehen im Zusammenhang mit der Biologie melanozytärer Neoplasien sowie weiteren Erkrankungen, bei denen eine fehlregulierte Calcium/PKC‑MAPK‑Signalgebung zu pathogenen Phänotypen beiträgt.
Gα q Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des GNAQ-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von GNAQ abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die GNAQ-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit GNAQ-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.